KI – WARUM KREATIVITÄT IN DER DIGITALISIERUNG HILFT

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Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Und mit ihr auch die Entwicklungen rund um die Künstliche Intelligenz. Die Experten sind sich nahezu geschlossen einig: der Arbeitswelt stehen in den kommenden 30 Jahren weitaus größere Veränderungen als in den letzten 300 Jahren bevor. Arbeitsplätze werden wegfallen, traditionelle Berufssparten lösen sich auf und Tätigkeitsfelder definieren sich neu – die Automatisierung wird das Berufsleben nahezu komplett umkrempeln. Für Manager und Mitarbeiter werden jetzt die eigene Kreativität und die individuelle Problemlösung immer wichtiger. Denn das können die Maschinen nicht leisten. Auf jeden Fall noch nicht. 

SELBSTVERANTWORTLICHES, EIGENSTÄNDIGES UND KREATIVES ARBEITEN IST GEFRAGT

Die Künstliche Intelligenz ist zweifelsohne jederzeit in der Lage, Entscheidungen vorzubereiten und sämtliche Optionen im Rahmen der Entscheidungsfindung detailliert auszuloten. Altbekannte Hierarchien verschwinden dadurch. Der Weg führt weg von einem typischen Kontroll-Management hin zu einem individuellen Ermächtigungs-Management. Aber die Künstliche Intelligenz wird erst einmal nicht ohne den Menschen auskommen.Denn selbstverantwortliches, mitdenkendes, eigenständiges und kreatives Arbeiten der Menschen stellt eine wichtige Grundlage von Künstlicher Intelligenz dar. Dabei werden sich allerdings Tätigkeitsfelder und Arbeitsinhalte stark verändern. 

INDIVIDUALITÄT UND KREATIVITÄT LASSEN SICH NICHT MAL EBEN AUTOMATISIEREN

So berührt die Digitalisierung und die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz beispielsweise auch menschelnde Berufe. Aber der zwischenmenschliche Kontakt ist bei der Altenpflege, bei der Pflege im Krankenhaus oder etwa bei der Kindeserziehung nach wie vor unabdingbar. Künstliche Intelligenzen können dies nicht leisten. Roboter werden dann für die alltäglichen Aufgaben – zum Beispiel waschen und pflegen – eingesetzt. Das Pflegepersonal kann diese Zeit für persönliche Gespräche nutzen. Dabei ist sowohl Individualität als auch Kreativität gefragt. Diese Dinge lassen sich nicht automatisieren.

BILDUNG 4.0 – KREATIVE METHODEN- UND SOZIALKOMPETENZ GEWINNT AN BEDEUTUNG

Auch im Bereich der Kindeserziehung respektive der Bildung wird sich das gesamte System definitiv verändern. Aber anders als Du denkst. Die Robotik wird zwar auch hier das Lehren und Erlernen von Algebra, Fremdsprachen und Co. maßgeblich prägen. Aber das alleine macht Bildung 4.0 noch längst nicht aus. Auch die Tätigkeitsfelder von Lehrern, Professoren und Pädagogen verändert sich. Es geht zukünftig nämlich nicht mehr primär um die Wissensanreicherung. Stattdessen rückt die Methoden- und Sozialkompetenz verstärkt in den Fokus. 

KREATIVITÄT BEI DER FRAGESTELLUNG WIRD ZU EINER UNABDINGBAREN KERNKOMPETENZ 

Lösungen und Antworten finden dabei die Computer und die Systeme. Der Mensch an sich muss es lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Ohne die nötige Kreativität bei den Fragestellungen führt dies bei Rechnersystemen schnell in die Sackgasse. Neben den Berufen im Bildungswesen sind von diesem Wandel zudem auch beispielsweise Forscher und Ärzte stark betroffen.

IBMS SUPERRECHNER WATSON GAB BEREITS EINEN VORGESCHMACK AUF HEUTIGE KI-ENTWICKLUNGEN

Einen Vorgeschmack auf die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz lieferte bereits IBMs KI-Version Watson. Bereits in diesem Stadium der Digitalisierung und der KI-Visionen traf der Superrechner schon bessere Prognosen über klimatische Auswirkungen, den Energieverbrauch oder den Verlauf von Seuchen und Epidemien. Im Gegensatz zum Menschen benötigt die KI keine jahrzehntelange Erfahrung, um entsprechende Ergebnisse zu berechnen.

HIERARCHIEN UND ROLLENVERHALTEN ÄNDERN SICH MASSGEBLIC

Dies bedeutet dann auch, dass Diagnosen und mögliche Behandlungsarten in der Zukunft von der Künstlichen Intelligenz gestellt bzw. empfohlen werden. Ein Arzt muss demgegenüber genügend Kreativität entwickeln, um stets die richtigen Fragen zu stellen. Das traditionelle Rollenverhalten zwischen Patient und Arzt verändert sich dadurch nahezu dramatisch. Und dieser Wandel vollzieht sich in nahezu allen Berufssparten; angefangen vom Taxi- und LKW-Fahrer über den Industriearbeiter und den Handwerker bis hin zum Manager, Forscher, Lehrer oder Doktor.   

KREATIVITÄT – DA KANN DIE KI NICHT MITHALTEN 

Um kreativ zu sein, musst Du nicht zwingend auch in einem kreativen Job tätig sein. Auch im ganz normalen Büroalltag kannst Du jederzeit kreativ handeln. Diese Grundlagen stehen für ein kreatives Handeln im Job

  • Sei stets neugierig und interessiert. Lege die Scheuklappen ab. Nimm Dein Arbeitsumfeld bewusst und vor allem unvoreingenommen wahr.
  • Reagiere flexibel auf Situationen und unvorhergesehene Probleme.
  • Denke stets im Voraus. Leg Dir neben Plan A auch noch Plan B und C zu. Entwickle eine visionäre Denkweise.
  • Ganz wichtig: hinterfrage Deine Gewohnheiten und Arbeitsabläufe. Kreiere Idee, wie Du zum Beispiel Routinearbeiten schneller und effektiver erledigen kannst.
  • Lass Dich von anderen Meinungen und Gegebenheiten inspirieren, sammle Anregungen.
  • Die eigenen Fehler tolerieren. Um kreativ zu sein, musst Du genügend Spielraum haben, um zu experimentieren und um auszuprobieren. Fehler sind dabei normal. Du musst nur aus ihnen lernen.
  • Auch zur Kreativität gehören eine gute Struktur und eine zuverlässige Organisation. Dadurch kannst Du Deinen Blick immer auf das Wesentliche richten.
  • Vertraue der eigenen Intuition. Kreativität bedeutet auch, ein Gespür für die richtige Entscheidung zu entwickeln. Entscheide nicht nur alleine aufgrund des rationalen Verstands.   
  • Entwickle und trainiere Deine Überzeugungskraft. Du musst Deine Ideen und Vorstellungen auch überzeugend verkaufen und Dein Umfeld von den Inhalten überzeugen.
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